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Longboard Deck kaufen - Informationen und Ratgeber zum Kauf

Longboard Deck kaufen: Worauf Sie bei der Anschaffung achten sollten

Longboards gingen ursprünglich aus Surfbrettern hervor. Die Surfer montierten einfach Rollen unter die Bretter, um sie auch auf der Straße zu nutzen. Seitdem hat sich viel geändert, doch auch heute sind noch zahlreiche Parallelen zwischen Longboards und Surfbrettern erkennbar. Allerdings wurden die Decks seit ihrer Entstehung in vielerlei Hinsicht verbessert und weiterentwickelt. Aus diesem Grund sollten Sie auch auf ein paar Dinge achten, wenn Sie sich ein neues Longboard Deck anschaffen wollen. So ist zum Beispiel nicht jede Shape für jeden Fahrstil gleichermaßen gut geeignet. Zudem spielen zum Beispiel die verwendete Holzart, der Flex, die Größe und die Verleimung eine wichtige Rolle. Lesen Sie unseren Longboard-Deck Ratgeber, damit bei der Auswahl Ihres neuen Decks nichts schiefgehen kann.

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Das Herzstück eines Longboards ist das Deck

Unabhängig davon, ob Sie sich ein komplett neues Longboard zusammenstellen oder ein bestehendes Setup verändern möchten, sollten Sie insbesondere die Deck-Auswahl mit großer Sorgfalt treffen. Das Deck ist schließlich das Herz Ihres Longboards und wirkt sich auf das gesamte Fahrgefühl aus. Obwohl es sich beim Deck lediglich um ein Brett handelt, das aus sieben oder acht Schichten Holz besteht, beeinflussen Form, Material, Verleimung und andere Aspekte die spätere Fahrperformance erheblich. Es ist deshalb von hoher Bedeutung, dass Sie eine Variante auswählen, die zu Ihnen, Ihren Anforderungen und Ihrem Fahrstil passt.

Shape - Welche Longboard Deck Form eignet sich für Ihren Fahrstil?

Die Shape eines Decks gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien, denn sie bestimmt maßgeblich, wie sich das Longboard beim Fahren verhält. Es sind sehr viele verschiedene Shapes auf dem Markt erhältlich, weil es auch zahlreiche unterschiedliche Longboarder-Typen gibt. Mit der großen Auswahl wird sichergestellt, dass sich für jeden Longboarder eine passende Shape finden lässt. Prinzipiell werden folgende Formen unterschieden:

Freeride Longboard Deck

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Mit einem Freeride Deck Sind Sie richtig beraten, wenn Sie gerne Slides und aufregende Manöver absolvieren. Durch die Aussparungen an Tail und Nose sind sie für die beliebte Drop-Through-Montage geeignet. Auf diese Weise sorgen Sie für einen etwas niedrigeren Schwerpunkt und eine höhere Stabilität. Freeride Decks sind außerdem dadurch gekennzeichnet, dass sie eine tiefe Concave aufweisen. Dadurch sorgen sie auch bei hohen Geschwindigkeiten für einen guten Stand.

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Boardwalking Longboard Deck

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Boardwalking Decks sind perfekt, falls Sie Ihren Fahrstil als Kombination zwischen „Old School“, „New School“ und Longboarding bezeichnen würden. Sie ermöglichen Ihnen den beliebten „Dance-Board“-Fahrstil, weil sie über einen Tail- und Nose-Kick verfügen. So werden die Longboards zum XXL-Skateboard, mit dem Sie sowohl Boneless als auch Flip Tricks ausführen können.

Cruiser Longboard Deck

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Cruiser kommen meistens bei Longboardern gut an, die früher gerne auf dem Skateboard standen. Das Deck ist etwas kürzer, aber dafür breiter, sodass beim Fahren das typische Skateboard-Gefühl aufkommt. Die Standfläche ist groß und verfügt über eine Kicktail. Dank dieser speziellen Form sind Cruiser Decks sehr wendig und optimal für die Stadt und Skateparks geeignet.

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Carving Longboard Deck

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Sie legen mehr Wert auf ein gutes Fahrgefühl als auf eine hohe Geschwindigkeit? In diesem Fall wählen Sie am besten ein Carving Deck. Es fällt durch seine asymmetrische Form schon auf den ersten Blick auf. Das Carving Deck hat eine positive Vorspannung, weshalb es auch als Camber bezeichnet wird. Oftmals besteht es aus einer einzigartigen Mischung aus Bambus und Ahorn. Dieses Deck eignet sich insbesondere für enge Turns.

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Downhill Longboard Deck

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Falls Sie zu den Longboardern gehören, die hohe Geschwindigkeiten lieben, sollten Sie sich hingegen für das Downhill Deck entscheiden. Damit sind Ihnen hohe Geschwindigkeiten garantiert, ohne dass die Stabilität darunter leidet. Das Downhill Deck besteht in der Regel aus stabilem Ahornholz und wird per Drop-Through montiert. Auf diese Weise verlagert sich der Schwerpunkt nach hinten. Damit es nicht zu Wheelbites kommt, sind die Wheels bei dieser Shape komplett freigelegt.

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Wie biegsam soll das Brett sein? Finden Sie Ihren optimalen Flex!

Der zweit wichtigste Faktor bei der Auswahl eines Decks für Ihr Longboard ist ganz klar der Flex. Er gibt an, wie biegsam das Deck ist. Hier gehen die Meinungen und Vorlieben der Longboarder aber weit auseinander. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je nach Einsatzbereich ist ein anderer Flex erforderlich. Je weicher Ihr Board ist, desto besser eignet es sich zum Beispiel für die Verwendung in unebenen Geländen. Weiche Longboards können die Erschütterungen gut abfedern. Allerdings bedeutet ein weicher Flex auch, dass viel Energie verloren geht. Longboards mit einer hohen Biegsamkeit sind deshalb nicht dafür geeignet, möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erzielen. Falls es Ihnen auf Schnelligkeit ankommt, sind Sie mit einem Deck gut beraten, das einen eher geringen Flex aufweist.

Es hängt also vom individuellen Einzelfall ab, ob Sie mehr Freude an einem Board mit viel Flex haben werden, oder ob Sie sich mit einem steifen Deck aufgrund der hohen Stabilität wohler fühlen. Hier gilt: Probieren geht über studieren. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich Longboard Decks kaufen, bei denen der Flex auf Ihr Gewicht abgestimmt ist. Je höher Ihr Gewicht ist, desto härter sollte auch der Flex sein. Leichte Fahrer können deutlich weichere Decks nutzen. Viele Hersteller bieten deshalb mittlerweile auch Longboards mit verschiedenen Flex-Varianten an, damit sie für unterschiedlich schwere Longboarder geeignet sind.

Die Art der Verleimung beeinflusst das Fahrgefühl

Bevor Sie sich neue Longboard Decks kaufen, sollten Sie sich auch über die verschiedenen Möglichkeiten der Verleimung informieren. Folgende Varianten sind möglich:

Die Schichtverleimung funktioniert ähnlich wie bei normalen Skateboards und hat den Vorteil, dass der Pop lange erhalten bleibt. Allerdings sind Decks mit dieser Art der Verleimung oft ein wenig preisintensiver als Varianten, bei denen die stehende Verleimung eingesetzt wird. Am Anfang ist der Pop besser als bei der Schichtverleimung, allerdings lässt er gerade bei einem häufigen Einsatz schnell nach. Darüber hinaus gibt es Decks aus einem Stück. Dafür wird oft eine dickere Platte aus Bambus verwendet. Sie ermöglicht einen nicht allzu harten, aber guten und vor allem dauerhaften Flex.

Die besten Materialien für Longboard Decks

Die meisten Decks bestehen nach wie vor aus Ahornholz, weil es sehr langlebig ist. Gleichzeitig sorgt es für eine hohe Stabilität und hält auch einer hohen, häufigen Beanspruchung stand. Zudem wird Bambusholz als Material für die Decks der Longboards immer beliebter. Es kommt oft zusätzlich zum Ahornholz zum Einsatz, um für mehr Flex und Haltbarkeit zu sorgen. Die Kombination aus Ahorn und Bambus bietet ein Maximum an Stabilität und Flexibilität. Zudem lassen sich dadurch das Gewicht und die Stärke des Decks reduzieren.

Verstärkung durch zusätzliche Fasern

Heutzutage bestehen Longboard Decks aber nicht mehr ausschließlich aus Holz. Stattdessen wird oftmals Glasfaser oder Carbon beigemischt. Das bekannte Label „Never Summer“ bezeichnet diese besondere Materialzusammensetzung bei ihrem Carbon Longboard als FCC-Konstruktion, während sie bei „Globe“ unter dem Name FLX-Konstruktion bekannt ist. Darüber hinaus gibt es weitere Labels wie „Loaded“, die ebenfalls auf eine Verstärkung des Boards durch zusätzliche Fasern setzen. Auf diese Weise wird dem Deck eine höhere Stabilität verliehen. Auch die federnden Eigenschaften können dadurch noch verstärkt werden. Zudem gelingt es durch die Verstärkung mit Glasfaser und Carbon, einen dünneren Aufbau zu realisieren, weil damit eine Holzschicht komplett ersetzt werden kann.

Auf die richtige Länge und Breite kommt es an

Natürlich spielt auch die Größe beim Longboard Deck Kauf eine große Rolle. Es gibt die Longboards in der normalen Skateboard-Größe bis zu Längen von mehr als anderthalb Metern. Auch die Größe sollte passend zum Einsatzbereich gewählt werden. Kurze Longboards mit einer Länge von 90 Zentimetern eignen sich zum Cruisen, weil sie wendig und agil sind. Allerdings verlieren sie an Stabilität, je schneller Sie sich damit bewegen.

Am vielseitigsten einsetzbar sind Decks mit einer Länge von 90 bis 120 Zentimetern. Sie sind sowohl wendig als auch stabil genug für hohe Geschwindigkeiten. Anfänger sind mit diesen Decks in der Regel gut beraten. Ein Board mit einer Länge von über 120 Zentimetern lässt sich schwer manövrieren, weil es verhältnismäßig träge ist. Allerdings liegt es sehr stabil auf dem Boden und kommt deshalb mit hohen Geschwindigkeiten gut zurecht. Dementsprechend sind Longboards für Anfänger meist etwas kürzer.

Die verschiedenen Konstruktionen der Longboard Decks im Detail

Schließlich unterscheiden sich die verschiedenen Decks auch hinsichtlich Technologie und Aufbau. Insbesondere die Camber- und die Rocker-Konstruktionen konnten sich im Laufe der Zeit durchsetzen. Camber bedeutet, dass das Board über eine positive Vorspannung verfügt. Es biegt sich in die Neutrale, sobald es belastet wird. Die Rocker-Konstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass sich das Deck nach unten durchbiegt. Dadurch haben Sie einen bodennahen Stand und einen guten Halt. In der Vertikalen unterscheiden sich die Decks ebenfalls: Sie haben die Wahl zwischen der Standard- und der Mellow-Concave. Der Unterschied liegt dabei im Detail, nämlich in der Aufbiegung. Falls Sie sich nicht entscheiden können, sind Sie mit einem W-Concave Deck auf der sicheren Seite. Es ist in der Mitte des Boards sehr steif und bietet sich speziell für den Freestyle-Bereich an.

Bekannte Hersteller im Überblick

Nun, da Sie wissen, auf welche Aspekte es ankommt, wenn Sie ein Longboard Deck kaufen möchten, finden Sie hier noch eine kurze Auflistung der bekanntesten Hersteller für Decks:

Mit einem Deck von einem diesen Hersteller sind Sie auf der sicheren Seite, denn sie stehen allesamt für eine hohe Qualität und Langlebigkeit.